Vom Lichtwarkhaus zum KörberHaus

Das Bezirksamt Bergedorf und die Körber-Stiftung planen gemeinsam ein Begegnungszentrum in der Mitte von Bergedorf. Auf dem Grundstück des Lichtwarkhauses am Schleusengraben soll das neue »KörberHaus« gebaut werden.

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Das Konzept fasst Angebote aus den Bereichen Kultur, Begegnung, Bildung, Gesundheit und Beratung unter einem Dach zusammen. Neben den Aktivitäten der Körber-Stiftung sollen die Bücherhalle Bergedorf, die Seniorenarbeit der AWO, der Seniorenbeirat, Angebote des Bezirks sowie Bergedorfer Vereine und Projekte im KörberHaus Platz finden.
Nicht zuletzt wird ein moderner Theatersaal die Mitte Bergedorfs bereichern. Das vielfältige Miteinander und die Vernetzung unterschiedlicher Träger sollen das KörberHaus für Bürger jeden Alters attraktiv machen.

Der Neubau soll 2019 fertiggestellt und bezugsfertig sein. Dann werden die Aktivitäten der Körber-Stiftung aus dem Haus im Park vom Bergedorfer Gräpelweg an den neuen Standort umziehen.

Der Bürgerdialog im Überblick

Im Fokus des Dialogs „Mitten in Bergedorf“ stehen die Themenbereiche Städtebau, Architektur und Freiraumplanung: Wie soll sich das neue KörberHaus in die Umgebung einfügen? Wie kann das Haus zu einem architektonischen Gewinn für die Bergedorfer Innenstadt werden? Welche Möglichkeiten gibt es für die Verkehrsanbindung, die Gestaltung des Außenraums und des Ufers? zu diesen und weitere Fragen haben wir die Bergedorferinnen und Bergedorfer nach Ihren Ideen und Vorschlägen gefragt. 

>> Sehen Sie hier die Zusammenfassung der Ergebnisse.

Die Ergebnisse des Bürgerdialogs zum KörberHaus bilden einen von mehreren Bausteinen, mit denen im Herbst ein Architekturwettbewerb ausgelobt wird, der sich den Feldern Städtebau, Architektur und Freiraumplanung widmet. Im Rahmen dieses Wettbewerbs werden mehrere Planungsbüros eingeladen, sich intensiv mit dem Grundstück und dem neuen Gebäude auseinanderzusetzen und die beste Lösung für das neue KörberHaus zu entwickeln.

Der Dialog knüpft an die 2015 abgeschlossene Stadtwerkstatt „Serrahn 2030“ an. Das zentral gelegene Gelände am Schiffwasser stellt für Bergedorf einen weiteren Baustein in der Entwicklung des Hafenbereichs dar und wurde auch schon im Dialog zum Serrahn mehrfach thematisiert.

Ideenliste

156 Ideen

Theater- / Konzertsaal

Guten Tag! Im Anschluss an die Aufführung des Brahms-Requiems durch den Projektchor der Rudolf-Steiner-Schule Bergedorf…
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Zugänglich und hell

Die Gestaltung des Geländes sollte dafür sorgen, dass die Trinker verschwinden. Der Anleger kann dann…
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Ausgefallen und verspielt

Ich stelle mir hier eine verspielte und ausgefallene Architektur vor, eher Richtung Hundertwasser. Und kein…
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Einladend und Glas

Ich kann mir einen einladenden Bau mit viel Glas vorstellen. Und mit großen Bogenformen zur…
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Büros einladen

Sie sollten unbedingt ein Büro einladen, dass sich mit Stahlbau auskennt und hier Referenzen aufweisen…
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Leichter Stahl-Skelett-Bau

Ein Stahl-Skelett-Bau würde eine hohe innere Flexibilität ermöglichen. Solch ein Bau wäre eine gute Lösung…
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Klinker mit Rundbögen

Ein Rotklinker-Neubau mit großen Rundbögen für Fenster und Türen. Kein Klotz.
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Außengastro

Es sollte eine große Terrasse für Außengastronomie geben (teilweise überdacht). Mit Tischen, Bänken und einer…
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Eingang zur Bergedorfer Straße

Der Eingang sollte gut sichtbar zur Bergedorfer Straße hin entstehen.
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Wasserlage in Gestaltung aufnehmen

Die Wasserlage müsste in die Gestaltung des Gebäudes aufgenommen werden. Eine spannende Aufgabe für die…
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Wasserflächen nutzen

Die einmalige Wasserlage sollte genutzt werden, die Wasserflächen daher zugänglich gemacht und die Ufer gestaltet…
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Nicht optimales Verfahren

Das Verfahren ist nicht optimal. Das ganze Projekt Körberhaus wirkt brachial und nicht transparent. Der…
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Ideenkarte

Wissenswertes zum Ort

Das Areal des künftigen KörberHauses befindet sich in direkter Wasserlage am Schleusengraben. Dieses ehemalige Hafengelände im Zentrum der Stadt bietet beste Voraussetzungen, damit hier in den nächsten Jahren ein lebendiger Begegnunsort in der Mitte der Gesellschaft entstehen kann.

Häufig gestellte Fragen

Warum sollte ich mich beteiligen? Und wer steht hinter dem Verfahren? Diese und weitere wichtige Fragen zum Dialogverfahren haben wir zusammengestellt und beantwortet. Wenn Sie weitere Fragen haben, dann schreiben Sie uns.

Warum wird überhaupt über einen Abriss des Lichtwarkhauses nachgedacht?

Das in den 1960er Jahren errichtete Lichtwarkhaus ist nur ein Torso des ursprünglichen Konzepts. Es ist inzwischen sichtlich in die Jahre gekommen und weist einen hohen Sanierungsrückstand auf. Ein Gutachten ermittelte Kosten von über zwei Millionen Euro allein zur Behebung der augenfälligsten Mängel.

 

Wer steht hinter dem Verfahren?

Initiator des Prozesses ist das Bezirksamt Bergedorf, gemeinsam mit der Körber-Stiftung. Für das Beteiligungsverfahren ist das Kommunikations- und Stadtentwicklungsbüro urbanista zuständig, welches auch schon die Stadtwerkstatt „Serrahn 2030“ durchgeführt hat.

Was kann man auf dem Grundstück eigentlich bauen?

Das Grundstück liegt in einem Bereich, für den der Bebauungsplan Bergedorf 69 gilt. Dieser sieht für den Standort eine ‚Fläche für den Gemeinbedarf‘ vor. Das bedeutet, dass ein Projekt wie das geplante KörberHaus auf dem Grundstück errichtet werden kann.

Wer wird hier bauen bzw. das Grundstück kaufen?

Diese Frage ist noch nicht abschließend geklärt. Es gibt mehrere Entwicklungsmodelle, die derzeit intensiv geprüft werden.

Was passiert mit dem Haus im Park?

Eine Antwort auf diese Frage gibt es noch nicht. Eine erste Idee ist, die Flächen am Gräpelweg perspektivisch für den Wohnungsbau zu nutzen. Weitere Ideen sind natürlich jederzeit willkommen.

Was wird aus den jetzigen Nutzern während der Bauzeit?

Für die jetzigen Nutzer wird es in der Bauphase eine Zwischenlösung geben. Der Bezirk bemüht sich derzeit intensiv darum, geeignete Räumlichkeiten zu finden, die in der Nähe des heutigen Standortes liegen und den Anforderungen der Nutzer entgegenkommen

Was wird aus dem Haus der Jugend?

Für das Haus der Jugend wird es einen neuen Standort geben. Die Suche nach einer geeigneten Fläche läuft auf Hochtouren.

Kontakt

Finden Sie nicht die Informationen, die Sie gesucht haben? Haben Sie weitere Fragen zum Dialogverfahren? Dann kontaktieren Sie die Redaktion. Das Team des Büros urbanista hilft Ihnen gern: